Kreativer Holzworkshop

Handwerkliche Tätigkeit fördert Kreativität, Feinmotorik und Geduld

Im rund 400 Jahre alten „Honighäusla“, dem Atelier der Holzbildhauerin Frau Jönsson, fand ein kreativer Holzgestaltungs-Workshop mit Lebkuchenbacken statt, der Tradition und Handwerk auf besondere Weise vereint. Zunächst hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, aus einem Holzstück ein persönliches Motiv zu schnitzen. Dieses wurde anschließend mit Bienenwachs ausgegossen und mit einer Schnur versehen. So entstand ein Wachsbild des eigenen Motivs, das später aufgehängt werden konnte. Die Teilnehmerinnen lernten, verschiedene Werkzeuge zu benutzen und ihre eigenen Ideen im Holz umzusetzen.

Nach dem Schnitzen und Gießen der Modelle widmeten sich die Teilnehmer*innen dem Backen von Honiglebkuchen. Dabei erklärte die Holzbildhauerin die Bedeutung dieser Nürnberger Tradition. Der Name „Honiglebkuchen“ verweist darauf, dass diese Kuchen auch nach Jahren noch genießbar bleiben – die verwendeten Gewürze sorgen sogar dafür, dass Mäuse sie meiden. Die handwerkliche Tätigkeit förderte nicht nur Kreativität, sondern auch Feinmotorik und Geduld. Zudem wurde über die Bedeutung der Bienen für die Menschheit gesprochen. Die lebendige Interaktion zwischen den Teilnehmenden schuf eine inspirierende Atmosphäre.

Die während des Workshops gefertigten Holzmodelle dienten als Backformen für die Honiglebkuchen, was dem Endprodukt eine persönliche Note verlieh und das Erlebnis noch besonderer machte. Am Ende konnten die Teilnehmer*innen stolz ihre selbst gestalteten Holzmodelle, Wachsbilder und die köstlichen Honiglebkuchen mit nach Hause nehmen – nicht nur, weil sie gut schmeckten, sondern auch, weil jedes Stück seine eigene Geschichte erzählte